Meine CD ist fertig! – und: diese Seite ist nicht mehr aktuell! alles weitere unter www.merlecello.de

einfach so
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ich bin merle, spiel (schon sehr lange) vorallem cello, schreibe (seit ca. 2012) eigene Lieder, mit denen ich (seit 2013) gerne und immer wieder auftrete. und immer mehr merke ich, dass mir es sehr wichtig ist, mich auf diesem weg ausdrücken zu können.

und auch immer mehr versuche ich, mich selbst damit ernst zu nehmen – so ernst, dass ich jetzt (huuhui) echte tolle aufnahmen in einem wunderschönen kleinen (echten) tonstudio mache.

und manchmal nehme ich dass ganze sogar so ernst, dass ich mir zeit nehme und übe.
jaja, der ewige spagat zwischen anspruch hier und anspruch da und selbstanspruch und fremdanspruch und was ist dir eigentlich wichtig im leben?

töne treffen? naja. also, auch aber auch nicht nur. obwohl mir das schon viel gibt;)
aber wichtig ist mir manches, und vieles davon scheint soviel dringender.

dazu gehören zwei kleine kinder, mit denen ich seit vier bzw. eineinhalb Jahren zusammen lebe, Menschen, mit denen ich lache und kämpfe, mein zuhause, dass seit einem halben jahr in wukania ist. baustellen in jeder himmelsrichtung… ach ja, und mich gibts auch noch, meinen verdrehten kopf und meine krausen gefühle… ;)

irgendetwas gegens untergluckern im gewühl,
zwischen selbstfindung und aufschrei,
über tausend fragen und den versuch was zu ändern,
zwischen zweifel und ausbruch,
über leuchten und leben

formeller
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Als Liedermacherin, die sich auf ihrem Cello begleitet, singt Merle über Laubstaubsauger und verstaubte Emotionen, gegens Untergluckern im Gewühl und vom Lachen über ihrem Kopf, neben den die Möwenkacke fällt. Aufgewachsen auf der Nordseeinsel Föhr hat Merle, die jetzt mit ihren zwei Kindern auf dem Projekthof Wukania nördlich von Berlin lebt, irgendwie schon immer Musik gemacht. Seit 2006 studiert sie Schulmusik an der UdK Berlin.

Ihre Musik hat sie allerdings erst vor einer Weile entdeckt – nämlich ihre ganz eigenen Lieder, die sie seit 2011 schreibt. Inspiriert dazu hat sie insbesondere die Rotzfreche Asphaltkultur (RAK), ein seit über dreißig Jahren bestehender Zusammenschluß von linken (Straßen)musiker*innen, Theaterleuten und anderen Kleinkünstler*innen. Politisch aktiv ist Merle außerdem in dem Netzwerk „Lebenslaute“, die sich mit klassischer Musik einmischen, wie zum Beispiel im vergangenen Sommer durch eine mehrstündige Blockade des Bundesinnenministeriums, um die Forderungen der Refugees zu unterstützen.

Als Soloprojekt steht sie seit 2013 regelmäßig auf der Bühne. Im November 2013 gewann sie die offenen Bühne des Liederfest „Hoyschrecke“ und erhielt am folgenden Wettbewerbsabend den dritten Platz der Jury. Nun steckt sie in den Arbeiten an ihrem ersten Soloalbum, welches hoffentlich rechtzeitig zum Folklorum fertig sein wird.